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GET-Forschungsseminar Abstracts

Bestimmung der Verbindungswahrscheinlichkeit gerichteter Konturelemente unter Berücksichtigung der Polarität orientierungsselektiver Filterantworten

Frank Hagenlüke, GET Lab

Vortrag: Mi. 17.10.2007, 16:30, Raum P 1.4.17

Zusammenfassung:

Virtuelle Konturen oder Scheinkonturen sind Konturen, die trotz eines fehlenden Abbildes auf der Rezeptorebene eines visuellen Systems wahrgenommen werden. Neurologische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wahrnehmung von Scheinkonturen einen unerlässlichen Mechanismus zur räumlichen Interpretation einer dreidimensionalen Szene darstellt. Soll ein solcher Mechanismus auf einem technischen System nachgebildet werden, müssen Kreuzungspunkte, z.B. Ecken, und die Orientierungen der mit diesen Punkten verbundenen Kanten ausgewertet werden. In früheren Arbeiten der Arbeitsgruppe wurde sowohl die glatte Approximation des Verbindungsweges zweier Konturelemente mittels Spline Funktionen realisiert, als auch eine Wahrscheinlichkeitsfunktion, welche, abhängig von der Position und den Orientierungen von Kreuzungspunkten, die Wahrscheinlichkeit angibt, dass diese Punkte durch eine Kontur verbunden sind. Ziel dieser Arbeit ist es, die oben genannte Wahrscheinlichkeitsfunktion zu optimieren, mit besonderer Hinsicht auf Farb- bzw. Grauwerte in der Umgebung von Kreuzungspunkten. So wird bei dem bisher genutzten Verfahren nicht unterschieden, ob die Farb- oder Grauwerte der Flächen, welche an zwei zu verbindende Ecken angrenzen, zueinander passen. Die Polarität orientierungsselektiver Filterantworten stellt hierfür in der Nähe von Kreuzungspunkten ein Aufschlusskriterium dar.